DANIEL HARTER

Biografie

Manchmal braucht es jemanden, der an einen glaubt, damit ein Kindheitstraum wahr wird.

Schon als Kind leidenschaftlich gern Gitarre zu spielen, ist ja recht gewöhnlich. Als Teenager eine Band zu gründen - Standard. Dann mit dieser Band (Echtzeit) neben zahlreichen anderen Auszeichnun­gen 2008 den Deutschen Rock & Pop Preis, den Rockbuster in NRW und gute Platzierungen beim Emergenza Bandkontest zu bekom­men - bemerkenswert. Sich die Bühne mit Künstlern wie „Die Hap­py“, „Jupiter Jones“ oder den „Toten Ärzten“ zu teilen - nicht alltäg­lich. Bei einer Studioproduktion, bei der man als Gitarrist gebucht ist, vom Produzenten gefragt zu werden, warum man denn noch kein Soloalbum an den Start gebracht hat und zwar als Sänger und dann noch mit eigenen Songs - das ist: mehr als du glaubst!

Das hat den Stein für Daniel Harter ins Rollen gebracht und nun rollt er!

Der nie laut ausgesprochene, gut im Herzen gehütete Wunsch nach eigenen musikalischen Wegen, einem eigenen Album, mit ganz eigener Musik begann Wirklichkeit zu werden.

Ohne Label, ohne Geld, aber mit viel Freude beim Songschreiben und allerlei Unterstützung von Produzent Martin Denzin entstand die schon beachtliche EP („Alles neu“, 2010), mit der Daniel Harter eine stetig wachsende Fanbase aufbauen konnte. Bei den vielen Konzerten gab es eine so gute Resonanz, dass klar wurde: da geht noch mehr!

Für das aktuelle Album „Mehr als du glaubst“ ging es diesmal sehr viel zielgerichteter zu. Einige hervorragende Songschreiber haben sich dazu gesellt und haben Daniel Harter auf seinem Weg mit ihren Ideen und ihrer Freundschaft begleitet. So ergibt sich eine wunderbare Parallele auf der einen Seite zwischen den ehrlichen Texten über das Leben an sich, Freundschaften, beginnende und zerbrechende Beziehungen, Lebenswege und Lebensziele und auf der anderen Seite der Entstehung dieses Albums.

Alle Beteiligten haben sich für dieses Album von den großen Popsongs der 80er inspirieren lassen, den Wavesound dieser Zeit aufgegriffen und mit Leidenschaft in die Songs hineingetragen.

Um schon bei den ersten Aufnahmen stilgerecht und mit der richtigen Kompetenz für diesen Sound aufgehoben zu sein, wurde Detlef Wiede­cke mit ins Boot geholt. Bei ihm im Vintage Sound Studio wurden fast alle Aufnahmen gemacht und unter seiner Hand sind grandiose Sounds entstanden und haben dem Album seinen kraftvollen, klaren Klang gegeben. Wie in einer Zeitreisemaschine werden Sounds der 80er ins Heute übertragen, ohne dass man bei der Landung ein Holpern spürt. Das Ergebnis kann sich hören lassen; kraftvolle Lieder mit eingängigen Melodien zum Tanzen und Mitsingen. Weit entfernt von Banalität ohne dabei ins Dramatische zu kippen. Genauso wie Daniel Harter selbst. Ein Album, das wie angegossen passt.